Noch immer befinden wir uns in den serbischen Donauauen der Vojvodina, doch die Zeit beginnt knapp zu werden und die Hirschbrunft verliert spürbar an Intensität. In manchen Teilen des 8.000ha großen Reviers scheint die Brunft nahezu eingeschlafen zu sein. Was in Teil 1 noch laut und voller Energie war, wird nun leiser – und damit anspruchsvoller. Trotz der nachlassenden Aktivität ergeben sich weiterhin Chancen für die Jäger. Doch nicht jede Gelegenheit lässt sich nutzen. Manchmal steht der Hirsch einfach ungünstig, ein Schuss ist nicht möglich und aus vielversprechenden Momenten werden Sekunden voller Frust. Bei einigen macht sich langsam Verzweiflung breit…
Dennoch bleibt die Stimmung innerhalb der Gruppe positiv. Zusammenhalt, gegenseitiges Anfeuern und die gemeinsame Hoffnung auf Jagderfolg tragen die Truppe durch diese Phase der Brunft. Diese Folge zeigt, wie schmal der Grat zwischen Chance und Enttäuschung sein kann – und dass Jagd manchmal vor allem Geduld, Nervenstärke und Vertrauen braucht.